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Das Problem mit dem Windows Backup

In der Regel ist das kostenfreie bordeigene Windows Backup ziemlich robust und erfüllt seinen Zweck, wenn man USB-Festplatten oder ein NAS als Ziel verwendet.
Auch wenn man seit Windows Server 2008 R2 nicht mehr auf Band sichern kann ist es im kleineren Umfeld noch häufig im Einsatz.
Falls dann doch einmal der Wurm drin steckt (Wortspiel), dann ist es es häufig ziemlich knifflig und zeitaufwändig, bis das Windows Backup wieder klaglos seinen Dienst versieht.
Neben der graphischen Oberfläche helfen einem ab Windows 2012 die PowerShell-Commandlets deutlicher mit klareren Fehlermeldungen auf die Sprünge, so dass es mittlerweile in der Firma eine Reihe schneller Lösungen gibt. Leider war es hier ein Windows 2008 R2, wo die Commandlets noch nicht zur Verfügung stehen.
Für diesen Fall jedoch waren wir über die Zeit abwechselnd zu dritt an diesem Problem, bis es zu einer Lösung kam.
Interessanterweise betraf es gleichzeitig zwei nicht-virtuelle Server eines Kunden.
Der eine Server meldete nach jedem Backup “Inkorrekte Funktion”, der andere “Das Gerät ist nicht bereit.”.


In den Details konnte man auf Server 1 sehen, dass das Backup nach jeweils 1,02 GB abbrach, bei Server 2 waren es um die 51 GB. Hier variierte die Größe um ca. 200 MB nach oben und unten.

Ein obligatorischer Checkdisk brachte bei beiden Servern keine Fehler.
Die Lösung brachte letztlich ein Nebensatz im Technet-Forum.
Second possibility is that, the last sector of your C: may be corrupt. Chkdsk does not detect this. Try to extend or shrink the volume by 10 MB, and retry the backup.
Gesagt, getan. Da auf dem Kunden-Server Platz ohne Ende ist, habe ich einem Server den Datenträger um 10 GB verkleinert und seitdem schnurrt das Backup wieder. Den anderen Server hat der Kunde unwissentlich allein repariert, da er selbst auf zweimal die Platten im RAID ausgetauscht hat.

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